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BMW K-Reihe - «The flying brick»

Die recht eigenwillige und einzigartige Motorkonstruktion von BMW – Vierzylinder in Reihe, längs im Motorrad eingebaut – bescherte aufgrund des Erscheinungsbildes des Motors der ganzen K-Reihe den Kosenamen «flying brick», also «fliegender Ziegelstein».


Der Grund(ziegel)stein dieser Konstruktion wurde 1983 mit der K100 gelegt.
Die Boxer-Jünger der BMW-Welt waren erschüttert. Wagten es die Bajuwaren doch tatsächlich, zum gemächlich hin- und her wackelnden Zweizapfen-Boxer eine völlig neuartige Motoren-Ära einzuläuten.
Boxer-Enthusiasten aus aller Welt prophezeiten der K-Reihe ein baldiges Ende, doch es kam anders:
Die K-Reihe wurde konsequent weiterentwickelt. Motoren mit 750, 1000, 1100 und 1200 ccm mit drei und vier Zylindern in unterschiedlichsten Gewändern liessen die «K» immer für Überraschungen gut sein.
Soviel zur Historie. Zeitsprung:

Die K1200RS wurde als komplette Neuentwicklung mit Telelever-Fahrwerk 1996 erstmals gebaut.
2001 erfolgten wesentliche Überarbeitungen. Die Maschine wurde von nun an mit Teilintegral-Bremssystem inkl. ABS und einer modifizierten Verkleidung ausgeliefert. Seither wurden nur geringfügige Änderungen vorgenommen – unter anderem wurde die Reifendimension hinten vom 170er auf den 180er gewechselt, was das lästige frühe Aufsetzen der Fussrasten in Schräglage etwas relativierte. Die Produktion der K1200RS wurde Ende 2004 eingestellt – sie musste der neuen K1200S weichen.... aber die ist ja 2009 auch schon wieder abgelöst worden...

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