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History

Durch meinen Vater oder besser gesagt durch seine EDIXA Spiegelreflex-Kamera bin ich ca. 1972 zur Fotografie gekommen. Ohne Scharfstellhilfe, externem Belichtungsmesser, einem 50er-Objektiv und einem 100-300mm Zoom voller Staubfuseln arbeitete ich mich langsam in die Welt der Blenden- und Verschlusszeit-Kombinationen vor. Seither begleitet mich die Fotografie auf meinem Lebensweg - mal mehr und mal weniger intensiv.

 

Edixa MAT Reflex d-l

Qualitativ nichts Besonderes und auch heute noch keine Rarität hat sie sich immerhin über 45 Jahre gehalten. Ich bin dankbar, schon als Jugendlicher auf diesem Gerät die optischen und physikalischen Gegebenheiten der Fotografie gelernt zu haben. Die EDIXA besass keinen eingebauten Belichtungsmesser und keine Scharfstellhilfe. Mittels externem Belichtungsmesser wurden die Lichverhältnisse erfasst, von einem unruhigen Zeiger abgelesen und manuell auf die Kamera übertragen. Mit den Schnappschüssen war das so eine Sache...

Blitzen mit der Edixa

Mit der Blitztechnologie war das damals so eine Sache.. nix da mit TTL, Creativ-Light-System und fetten Leitzahlen. Eine olle Birne wurde in die Halterung des Fächerblitzes gesteckt, ein kurzer Druck auf die Kontrolllampe des Geräts signalisierte, ob die Birne auch zündfähig war. Steuern liess sich die Leistungsabgabe in keiner Weise. Die Glaswolle im Kolben fackelte beim Betätigen des Auslösers in irgendwelchen Sekundenbruchteilen ab und machte mal etwas Licht da vorne. Und... die Resultate waren ganz in Ordnung.

 

Agfa Optima 535 Sensor

Ca. 1978 erwarb ich die AGFA Optima 535 Sensor. Ohne Internet und Geld für Fachliteratur war ich auf das Fachgeschäft angewiesen. Ich sollte gut beraten sein. Die Agfa war eine «rundumsorglos» Kamera, ausgelegt für herkömmliche Kleinbild-Filme. Draufhalten und gut wars. Hab das Ding 1985 sogar noch vertickt für eine Fünfzigernote.

 

Nikon FA

1985 war so eine Zeit, in der mich die Fotografie wieder einholte. Nach dem Wälzen eines Stapels von CANON, MINOLTA und NIKON-Katalogen und einer Evaluationsphase von 1 oder 2 Monaten entschied ich mich für die NIKON FA. Es war die erste Spiegelreflex-Kamera die mit einer Mehrfeld-Matrix-Belichtungsmessung daher kam. Wenn schon, denn schon - sagte ich mir und bestellte das Ding mitsamt einem motorischen Filmtransport (siehe Bild) und einem Schiebezoom-Nikkor 35-135 mm / f 3.5 - 4.6. Nach und nach gesellte sich noch ein 100 - 300 mm Zoom, ein 20 mm Weitwinkel dazu (die geilste Optik, die ich je besass). Es folgten noch ein 105 mm - Mikro-Nikkor und zu guter Letzt ein METZ CT-60 Stabblitzgerät. Die ganze Ausrüstung benötigte eine riesige Fototasche, welche ich aber recht konsequent fast überall hin mitschleppte.

 

Nikon F90

Nach 10 Jahren NIKON FA liebäugelte ich 1995 der gerade erschienenen F90. Vielgelobt und eine NIKON - das war eine gute Kombination... sagte ich mir. Nachdem mich der Typ im NIKON Foti-Shop Schaerer an der Pelikanstrasse in Zürich mit meinem vielfältigen Zubehör von der FA über den Tisch ziehen wollte, tauschte ich nur den FA-Body und den ollen Micro-Nikkor gegen die F90 mit einem 28 - 105 mm Nikkor. Erstmals mit der F90 machte ich mit einer Aurofokus-Kamera Bekannteschaft. Boaaah... das waren ganz neue Welten - das Ding stellte einfach so scharf, für meine Begriffe schnell und präzise. Ich liebte diese Kamera. Zum Glück hatte ich das 20 mm Weitwinkel behalten - es war nach wie vor meine Lieblinslinse. Die F90 sollte von nun an 8 Jahre mein Begleiter sein.

 

Casio QV 5700

Meine erste Digitale - CASIO - wie kann man nur! Das war zu dieser Zeit, ca. 2002, eine Preisfrage. Mit einem offiziellen Listenpreis von Fr. 2100.00 konnte ich ein Graumarkt-Schnäppchen für 1350.00 landen - inkl. IBM Microdrive 1 GB. Die QV 5700 mit ihren über 5 Mio. Pixel machte durchwegs gute Fotos mit knackigen Farben. Die Optik kam lichtstark daher: 2 - 2.5 bei einem optischen 3-fach Zoom war und ist kein schlechter Wert. Sie hatte absolute Semi-Profi-Funtktionen wie z.B.  Blitz-Synchronisation auf den zweiten Verschlussvorhang und Bildspeicherung im TIF-Format. 2007 hat sich das Display verabschiedet. Bei den aktuellen Kamerapreisen kam eine Reparatur nicht in Frage.

 

Canon Powershot A630

Die kleine CANON ist Dave's treue Begleiterin seit 2005. Sie kann eigentlich alles, hat ein 4x-Zoom, 8 Mio. Pixels, beherrscht «richtiges» Fotografieren in gleichem Masse wie «rundum sorglos abdrücken». Der Hammer ist wohl das in alle Richtungen schwenkbare Display, das die undenkbarsten Kameraperspektiven ermöglicht. Eingeschwenkt wird es gegen die Kamera und ist somit geschützt. Statt AA-Akkus können auch normale Batterien eingesetzt werden - pratktisch. Unspektakuläre, zuverlässige Kamera.

 

Samsung Digimax Pro 815

Ein trübes Kapitel. Die analoge NIKON F90 gegen die SAMSUNG einzutauschen war schon bitter genug. Im Fachgeschäft habe ich mich zur Digimax 815 Pro überschnorren lassen, hatte aber sowas in der Art im Auge. Die Digimax ist eine Bridge-Cam, d.h.weder Fisch noch Vogel. Rückblickend wage ich sarkastisch zu behaupten, dass Bridge-Cams generell die Nachteile von Spiegelreflex-Kameras (Sperrigkeit) und Kompakt-Kameras (Qualität) vereinen. Zugegeben – die Leistungsdaten der SAMSUNG sind beeindruckend: Doch das 15-fach-Zoom-Objektiv (28-420 mm) fordert seinen Tribut durch sichtbare Randunschärfen, Vignettierungen und einem starken Auflösungsverlust im Telebereich, sowie einer deutlichen tonnenförmigen Verzeichnung im Weitwinkel. Der Autofocus ist nicht besonders schnell und hat mich im Besonderen bei kritischen Lichtverhältnissen an den Rand der Verzweiflung gebracht . Dieser Punkt war letztendlich ausschlaggebend für den Verkauf der SAMSUNG. Entweder waren meine Ansprüche zu hoch oder die SAMSUNG zu schwach – wir sind nie Freunde geworden.

 

Nikon D90

Meine jetzige digitale Spiegelreflexkamera (DSLR). Sie wird in einem separaten Kapitel meiner Website beschrieben.

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